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  • Jolanda Rose

Die Digital Study 2019 – von LEX superior, BRF und ELSA Deutschland

Aktualisiert: 29. Apr 2019


Die Lex Superior GmbH ist ein digitales juristisches Start Up, das es sich als Ziel gesetzt hat, die Juristenausbildung in Deutschland zu revolutionieren. Letzte Woche ist das neueste Projekt, die Digital Study 2019, online gegangen. Im Kurzinterview erläutert Sandra Lühr, Projektleiterin bei Lex Superior, worum es bei der Studie geht und wie man die Initiative unterstützen kann.


Jolanda: Was ist die Digital Study 2019?

Sandra: Kernelement der Digital Study 2019 ist eine Umfrage, die wir jeweils gesondert für Studierende, Referendar*innen, rechtswissenschaftliche Fakultäten und Justizausbildungsbehörden in Zusammenarbeit mit Psychologen entworfen haben. Sie untersucht die Bereiche Digitalisierung in der Lehre, das E-Learning-Angebot und die Haltung zu einer möglichen Digitalen Prüfung. Mit der Digitalisierungsstudie finden wir somit heraus, wo Universitäten und Ausbildungsgerichte in Sachen Digitalisierung stehen, was geplant ist und welcher Handlungsbedarf besteht.


Jolanda: Warum hat Lex superior die Studie initiiert?

Sandra: Als digitales juristisches Start Up widmet sich LEX superior insbesondere der Digitalisierung der Juristenausbildung. Dies ist unseres Erachtens nach notwendig, damit die angehenden Juristen*innen auf die Herausforderungen der juristischen Praxis im 21. Jahrhundert vorbereitet werden. Um die Digitalisierung der Juristenausbildung voranzutreiben, haben wir uns mit dem Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften und der European Law Students' Association zusammengetan. Gemeinsam möchten wir der Stimme von den über 114.000 Studierenden an 42 Hochschulen und über 14.900 Referendar*innen deutschlandweit Gehör verschaffen.


Jolanda: Wie kann man teilnehmen?

Sandra: Die Teilnahme an der Umfrage ist sowohl möglich über die Webseite von LEX superior unter „Digital Study“ als auch unter „Digital Study" in der LEX superior Jura-App auf iOS und Google Play. Die Dauer der Umfrage beträgt ca. fünf Minuten und ist daher optimal, um in kurzer Zeit einen spürbaren Beitrag zur Digitalisierung der Juristenausbildung zu leisten.


Jolanda: Wie geht es nach der Umfrage weiter?

Sandra: Zwischen Juli und August werden wir die Studienergebnisse auswerten. Im Dezember haben wir dann die außergewöhnliche Möglichkeit, die Digitalisierungsstudie und deren Ergebnisse auf der Legal Revolution - einer der bedeutendsten Messen Europas bezüglich Legal Innovation und Legal Tech - in Frankfurt vor einem großen Publikum vorzustellen. Hier werden wir als Auszeichnung unsere Digital Awards 2019 im Rahmen einer Preisverleihung für besonders fortschrittliche Universitäten und Ausbildungsgerichte vergeben. Im Anschluss wird es zu der Thematik „Digitalisierung in der Juristenausbildung“ ein Diskussionspanel mit ausgewählten Experten geben. Langfristiges Ziel ist es, die Studie jährlich durchzuführen, um somit kontinuierliche Fortschritte festzuhalten und einen Anreiz für die Digitalisierung in der Juristenausbildung zu schaffen.

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