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  • Jolanda Rose

Gekonnt Geschäftsideen in der Rechtsbranche skalieren - der Fünf-Punkte-Plan für passives Einkommen


Wenn die eigene Arbeitszeit für einen Stundensatz verkauft wird, dann kann man nur eine beschränkte Zahl an Stunden verkaufen. Da die eigene Arbeitszeit nicht skalierbar ist, wird das maximale Einkommen irgendwann erreicht. Skaliebare Modelle basieren jedoch nicht auf Dienstleistungen, sondern Produkten. Deshalb stellt sich vor allem in der dienstleistungesgeprägten Rechtsbranche die Frage, wie juristisches Wissen in Produkte konvertiert werden kann.



#1 Die Motivation? Passives Einkommen generieren und den Rechtsmarkt aufmischen


Mit einem skalierbaren Business ist man jederzeit erreichbar und kann so auch dem Trott entkommen, den der normale Arbeitsalltag mit sich bringt. Aber noch viel ansprechender ist das Zauberwort "passives Einkommen". Das bedeutet, dass man auch dann Geld verdient, wenn man nicht dafür "arbeitet". Das eigene Produkt oder die Dienstleistung arbeitet sozusagen für sich selbst und sorgt somit dafür, dass man sich anderen Aufgaben widmen kann. Es entsteht ein dauerhafter Geldfluss, der häufig automatisiert ist und eigenes aktives Zutun nicht fortlaufend erfordert.

#2 Die Grundlage? Modelle bereits erfolgreich automatisierter Rechtsberatung für Endkunden und Rechtsabteilungen


Weitsichtige Kanzleien evaluieren schon jetzt, welche juristischen Arbeiten sie innerhalb eines Mandats selbst erledigen und welche digital oder analog an Dritte abgeben können. Insbesondere mittlere Kanzleien haben sich mit innovativen Konzepten positionieren können. Ein gutes Beispiel ist Lucent Law, die einzelne automatisierte Dienstleistungen als Produkte anbieten. Jedoch stehen hinter den Produkten im Gegensatz zur Konkurrenz immer noch ausgebildete Anwälte und keine Maschinen. Nicht nur in der automatisierten Rechtsberatung, auch in den Bereichen anwaltliche Hilfsmittel, Dokumentenanalyse und Datenbanken gibt es mittlerweile viele erfolgreich agierende Unternehmen. Firmen wie Legal Zoom, Rocket Lawyer, deutsche Unternehmen wie Flightright, geblitzt.de, wenigermiete.de; Scheidung online, Avocado und Lawlift sind mittlerweile vielen bekannt. Einen sehr guten Überblick über den innovativen Rechtsmarkt gibt es bei legal-tech-in-deutschland.de.

#3 Das Problem? Kein wirtschaftliches Know-How bei (Einzel)AnwältInnen – UnternehmerInnen – SteuerberaterInnen


Wer kennt das? Man hat eine gute Idee und legt ohne entsprechende Recherche und Vorbereitung einfach los, invesitert viel Geld in Werbung und fragt sich dann, warum der Erfolg ausbleibt. Eine weitere Hemmschwelle stellt häuftig die vermeintlich übermächtige Konkurrenz dar. Selbst nach gewissenhafter Marktanalyse stellen Ambitionierte oft fest, dass andere ihre Idee auf dem Markt schon umgesetzt haben. Aber ist das wirklich ein Grund, nicht weiter zu machen? Mit welchem Produkt oder Service genau ist die Konkurrenz schon unterwegs? Wie positioniert man sich in einem Umfeld, in dem erste Player schon unterwegs sind? Was kann man selbst besser und/oder anders als die Konkurrenz? Und ist es wirklich gut, der „First Mover“ zu sein? Man wird doch ständig gejagt. Macht es nicht viel mehr Vergnügen, ins Geschäft einzusteigen und die Konkurrenz zu jagen?

Die individuelle Recherche zu diesen Themen und Fragen stößt dabei oft an Grenzen. Unglücklicherweise verfolgen viele JurstiInnen ihre innovative Projekte deshalb nicht weiter.

#4 Die Methode? Lernen von Vorbildern - dazu muss man kein Anwalt oder Jurist sein

Um die nötige Motivation und Mut für die Umsetzung der eigenen Ideen zu sammeln lohnt sich besonders der Austausch mit ExpertInnen, die diese Phase der Unternehmensgründung schon hinter sich haben. Diese Vorbilder können von Höhen und Tiefen der Start-Up-Phase berichten und Tipps aus erster Hand geben.

Genau solche Vorbilder sind die beiden Anwältinnen Sabrina-Keese Haufs (lawlikes) und Petra Arends-Paltzer (rechtdigital.eu – Woman of Legal Tech). Sie beide haben erfolgreiche digitale Geschäfte aufgebaut und dabei so einige Hürden überwinden müssen. Gelernt haben sie aber insbesondere auch, dass man als Anwältin oder Anwalt eben nicht alles kann und Themen wie Marketing und Branding ganz besondere Aufmerksamkeit widmen muss. Auch der 27-jährige Pascal Heinrichs - im übrigen kein Jurist- hat mittlerweile zwei skalierbare Geschäftsmodelle im Bereich Convenience Tech aufgebaut hat. Mut macht auch die Geschichte der jungen Schweizerin Janaina von Moos, die quasi aus dem Nichts ein international erfolgreiches Online-Business auf die Beine gestellt hat.


#5 Die Lösung? Exclusive Coaching-Workshops mit ExpertInnen


Genau diese ExpertInnen aus ihrem Netzwerk haben Sabrina und Petra zusammengetrommelt und ihre Erfahrungen in ein Coaching-Wochenende verpackt. Ziel ist es, allen TeilnehmerInnen das Handwerkszeug für die Entwicklung eines skalierbaren Geschäftsmodells mitzugeben.

Das Workshop-Wochenende steht unter dem Motto "start your own digital (r)evolution" und findet am 13. und 14. März 2020 im Nikko Hotel in Düsseldorf statt.

Neben den vorgestellten Vorbildern sprechen auch Marketing-Gurus wie Peter Martini und Alex Wiethaus. Wichtig ist es aber auch, die richtigen und rechtssicheren Tools zum Aufbau des eigenen Online-Business kennenzulernen, weshalb die Softwareunternhemen Lawlift und Stackfield mit an Bord sind. Aber auch die beiden Organisatorinnen werden vom Aufbau und den Dos und Don’ts ihrer Geschäftsmodelle berichten. Zielgruppe sind alle UnternehmerInnen, seien es AnwältInnen, JuristInnen, BetriebswirtInnen, IT-ler und HR-Verantwortliche, die eine Idee im Kopfe haben und diese auf ihre Machbarkeit "prüfen" lassen wollen.

Um die Mentoringatmosphäre des Events zu wahren, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Alle ReferentInnen stehen während des gesamten Events für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Neben der Teilnahme an allen Workshops und Vorträgen bieten die Veranstalterinnen am 13. März ein exklusives Dinner und am 14. März ein 3-Gänge-Lunch, Softdrinks, Kaffeepausen, Snacks und sogar noch ein paar Überraschungen.



Bist du bereit für deine eigene digitale Revolution? Sichere dir einen der letzten Plätze und melde dich noch heute an.

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